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Beiträge im Monat: Oktober 2010

Monat der Fotografie in Wien

„Eyes on“ – unter diesem Motto findet im November der „Monat der Fotografie“ in Wien statt. Da wir hier einen Themenblog führen und Inspirationen suchen, bzw. präsentieren wollen, ein kurzer Hinweis auf diese Veranstaltungsreihe.

Der Herbst hat Einzug gehalten. Zeit sich Indoor-Aktivitäten zu widmen. Für Fotografie-begeisterte Wiener stellt der Monat der Fotografie unter dem Motto „Eyes on“ daher das ideale Freizeitprogramm im November dar. In den rund 200 verschiedenen Fotoausstellungen sollte für jedermann/jederfrau etwas dabei sein:

Eyes On spiegelt auch heuer wieder die enorme Bandbreite des Mediums wider: konzeptuelle Fotografie und Dokumentarfotografie, historische Fotografie ebenso wie die Beschäftigung mit dem Web 2.0 (Quelle: wien.orf.at)

Je mehr ich mich mit dem Thema Fotografie beschäftigte, desto mehr komme ich zur Erkenntnis, dass Wien die perfekte Stadt für Photo-Addicts darstellt. Nach dem Wiener Fotomarathon (hier unser Review) mit fast 1.700 Fotografen, nun innerhalb von wenigen Wochen die nächste Veranstaltung, wo Inspiration buchstäblich auf der Straße liegt und lediglich darauf wartet aufgesogen zu werden. Also: Wir treffen uns in einer der 200 Ausstellungen. Wo treffen wir euch? (Für alle Nicht-Wiener der Hinweis: Der Monat der Fotografie ist nicht auf Wien beschränkt. Im Rahmen des europäischen Monats der Fotografie gibt es noch weit mehr Locations zu besichtigen.)

Hinweise zur Artikel-Reihe: Wenn ihr unsere wiederkehrenden Postings zum Thema „Inspiration“ gut findet, aber nicht so lange aufs Nächste warten möchtet: Wir haben in unserem Twitter-Account eine Liste mit Personen angelegt, von denen wir unsere Quellen beziehen. Mehr Inspiration geht nicht: @PicThePic/Inspirationen.

Ich würde mich natürlich zusätzlich über Hinweise freuen, was euch denn so Tag täglich beflügelt. Kontaktiert mich einfach per Mail an johannes@picthepic.com oder direkt via DM auf Twitter. Inspiration gehört geteilt!

Pic the Pic grüßt Lumio

Wir waren uns von Anfang an sicher, dass Pic the Pic das Potential hat, den Workflow von Fotografen zu revolutionieren. Ob das Projekt erfolgreich wird, werden wir erst erfahren, wenn wir online sind. Wir merken aber schon jetzt, dass unser Vorhaben auch andere motiviert sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Wir sind von Anfang an sehr offen mit unserer Idee umgegangen. Transparenz ist keine unternehmerische Naivität. Das zeigt auch das Beispiel von Mite, die sogar ihre Zahlen offenlegen. Feedback aus der Community potentieller Benutzer ist der beste Weg, um eine optimale Usability für ein professionelles Service zu entwickeln.

Anfang Mai 2010 las ich dieses Posting im Blog der Düsseldorfer Fotografin Mareen Fischinger:

If you have a great new product, tell me and I might blog about it. You know, my blog gets a five-digit number of clicks a day!

Mareen und ich kannten uns damals seit ein paar Wochen. Sie war mir von einem befreundeten Wiener Fotografen empfohlen worden und aufgrund ihres schönen Portfolios habe ich ein Projekt an sie vermittelt. Auf Facebook hatten wir uns ebenfalls befreundet. Als Reaktion auf den Blog-Beitrag beschrieb ich also prompt per Email die Idee von Pic the Pic und bat sie um Verteilung eines Online-Fragebogens sowie um ihr Feedback. Ich erhielt jedoch keine Antwort darauf, was ich damals dem Umstand zuschrieb, dass die Vision von Pic the Pic noch nicht klar genug formuliert war.

Vor ein paar Tagen überraschte uns dann dieses Posting umso mehr:

First baby steps on the outside world of Mareen Fischinger´s new venture “Lumio”

Vielleicht war meine Präsentation ja doch nicht so schlecht. Sogar ihre und unsere Motive für die Entwicklung so eines Workflow-Tools klingen irgendwie verwandt. Merkwürdigerweise ist auch unsere Freundschaft auf Facebook einseitig geworden, denn Mareen hat ihre Updates für mich blockiert. Alles Zufall?

Im ersten Moment hat uns die Nachricht den Boden unter den Füßen weggezogen. Wir sind also nicht mehr die Einzigen, so schnell geht das. Welcher Teufel uns geritten hat die Konkurrenz aus den Augen zu verlieren? Keine Ahnung! Eigentlich wollten wir ja im Oktober mit unserer Beta online gehen. Mit einem Schlag wurde klar, dass wir Zeit vergeudet haben.

Unternehmertum und Wehleidigkeit vertragen sich nicht. Konkurrenz belebt das Geschäft und kann durchaus motivierend sein. Gleichzeitig war es aber auch Anlass genug für uns, sich ein letztes Mal die Frage zu stellen ob wir weiter entwickeln wollen. Ein Wochenende lang hat jeder aus dem Team für sich die Antwort gesucht. Und gefunden: JA, wir machen weiter.

Wir machen weiter, weil uns die Arbeit im Team Spaß macht und wir die Umstände als Bestätigung sehen, dass wir goldrichtig liegen. Unsere Marktbeobachtungen zeigen, dass auch andere Entwickler an ähnlichen Angeboten arbeiten. Bald wird man sehen können wo die Unterschiede zwischen den Services liegen werden. Einen sehe ich allerdings jetzt schon: Bei Pic the Pic arbeitet und entscheidet ein vielfältiges Team.

Dem Businessmodell der Old-School-Economy stellen wir unsere Transparenz und den Dialog entgegen. Und den Spaß an der Sache. Bumm.

18.10.2010 von Johannes Nagl
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Last Call: Unsere Umfrage endet Ende Oktober

Kennst du das? Das Shooting ist vorbei, viele gute Aufnahmen sind gemacht. Jetzt bräuchte es einen einfachen und effizienten Workflow für uns um eure Abläufe und Anforderungen besser kennen und einschätzen zu lernen.

Die gute Nachricht: Wir haben so einen Workflow bereits. Wir haben eine Umfrage zum Thema „Fotografie“ im ersten Halbjahr 2010 online geschalten. Mit Schrecken musste ich soeben feststellen, dass wir diese Umfrage hier in unserem Blog noch gar nicht erwähnt haben. Da wir die Umfrage, die nur wenige Minuten dauert und aus sehr einfach zu beantworteten Fragen besteht, mit Ende Oktober beenden wollen (um Schlussfolgerungen und vor allem Gewinner daraus zu ziehen), hier noch einmal der Hinweis: Wir bräuchten noch ein paar erleuchtende Antworten von dir. Als kleines Dankeschön verlosen wir fünf Pic the Pic Pro-Accounts für ein Jahr.

Danke!

Review zum Wiener Fotomarathon 2010

Am 03.10.2010 fand in Wien der heurige Fotomarathon statt. In einem unserer letzten Blog-Beiträge habe ich bereits darüber berichtet. Heute war es so weit und alle vier Pic the Pics waren zwölf Stunden lang unterwegs um 24 Motive kreativ umzusetzen. Das Ergebnis unserer Umsetzung, sowie ein paar Gedanken zum Marathon an sich gibts hier.

Wenn alle vier Teammitglieder von Pic the Pic sonntags um acht Uhr in der früh unterwegs sind, kann das nur eines bedeuten: Wiener Fotomarathon. Bereits vor einigen Tagen haben wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen überlegt, wie wir einen roten Faden durch unsere Fotos ziehen können. Entschieden haben wir uns für schwarz/weiße Fotos, die eine Aussage enthalten. Deswegen hat Michael Sprechblasen vorbereitet, die bei unseren Fotos zum Einsatz kamen. Im Trockentraining haben wir ebenfalls Themen des letzten Jahres durchbesprochen und sind auf einige brauchbare Umsetzungsvorschläge gekommen.

Unsere Stimmung war daher gegen Anfang des Marathons sehr positiv und nach Bekanntgabe der 24 Themen (wir bestritten den klassischen Marathon) ging es voller Tatendrang an die Sichtung potentieller Motive und ans Gehirn stürmen kreativer Sprüche. Nach wenigen Motiven waren wir eingespielt und die Produktion neuer Fotos verlief wie am Schnürchen. Wir waren zwar meistens etwas hinter dem engen Zeitplan (24 Motive in zwölf Stunden bedeutet eine halbe Stunde pro Motiv), aber letztlich ging sich alles wunderbar aus. Die Motivation nach dem etwas fad schmeckenden Mittagessen von Mr. Lee hat zwar deutlich nachgelassen, wir haben dennoch versucht jeglichen Funken Kreativität aus unseren Körpern herauszuholen. Jeder von uns gab heute das letzte und so entstanden viele kreative Sichtweisen auf zumeist doch sehr sachliche Themen. Hervorzuheben ist der körperliche Einsatz von Michael, der dazu führte, dass er sich für ein Motiv („Ich bin natürlich“) splitternackt auszog. Danke für diese selbstlose Performance!

Zusammenfassend kann man sagen, dass der lange Tag zusammen und die gemeinsame kreative Arbeit  uns als Team noch mal ein Stück enger zusammenwachsen ließ. Wir hatten unheimlich viel Spaß und es war schön mit anzusehen, dass alle Teammitglieder eine ähnliche Ansicht in vielen Dingen vertreten. Dabei ging es nicht um das Gewinnen an sich (Bitte Jury, schön wär’s trotzdem!). Sondern vielmehr um das gemeinsame Lachen, Spaß haben, Themen bearbeiten und Erwartungen übertreffen: Deswegen sind wir ein Team und arbeiten für euch. Deswegen arbeiten wir miteinander. Immer unkonventionell, mit Witz & Charme, immer professionell. Bumm!

Aber seht selbst: Hier das Ergebnis unserer Bearbeitung der 24 Themen:

Update 04.10.2010: Die Outtakes bzw. Making-Of Fotos zum Event befinden sich jetzt direkt in unserem Flickr-Fotostream.

Dieser Beitrag ist Teil der Serie Inspirationen. Diesmal geben wir unsere Inspirationen zum Besten. Wir hoffen, es hat euch gefallen. Über Feedback zu unseren Fotos würden wir uns freuen.

Keine klassischen Fotos, jedoch profesionelle Fotos mit Witz und Charme.