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Beiträge im Monat: Juli 2010

28.07.2010 von Johannes Nagl
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Die tägliche Dosis Inspiration

Während wir in unserer heutigen Donnerstagsitzung die neuesten Mock-Ups durchbesprochen haben, habe ich mich dabei ertappt, wie ich immer wieder von Twitter abgelenkt wurde. Es gab so viel zu sehen. Inspirationen, wohin das Auge reichte.

Um herauszufinden, wie viel Inspiration tatsächlich in Tweets steckt, habe ich heute Tweets eine höhere Aufmerksamkeit als sonst geschenkt. Mein Urteil am Ende des Arbeitstags: Unglaublich viele (audio-)visuelle Eindrücke. Fast im Minutentakt waren neue Links auf Fotos oder Tutorials für Fotografen zu finden. Da ich nicht alles retweeten kann, aber die Inspirationen nicht in digitale Vergessenheit geraten sollen, möchte ich zukünftig ausgewählte Inspirationen im Pic the Pic-Blog in einer eigenen Kategorie präsentieren. Der Community also zurückgeben, was uns die Community selbst gibt: Inspiration. Geplant ist im zwei-wöchigen Rythmus fotografische Gusto-Stückerl zu präsentieren. Sollte jemand eine Idee haben, wie wir diese Kategorie im Blog nennen können: Gerne! Bitte als Kommentar posten. Wir würden uns freuen!

Damit ihr einen Vorgeschmack auf diese Kategorie bekommt, möchte ich hiermit gleich das erste Stück „Inspiration“ teilen. Diesmal in Form eines Videos, das viele, viele Fotos beinhaltet. Aber seht selbst …

Den Film zum Making-Of gibts ebenfalls auf Youtube. Die vielen Fotos müssen mindestens genauso viel Aufwand wie die Entwicklung von Pic the Pic gewesen sein. Danke für das Teilen der Inspiration an @CalvinHollywood.

Prototyp des Prototyps

Bevor es ans eigentliche Gestalten und Programmieren der Web-Applikation geht, visualisieren wir die Grundstruktur und Bedienunsabläufe mittels Mock-ups. So bauen wir uns praktisch einen Prototyp vor dem tatsächlichen Prototyp. Hier möchte ich nun ein bisschen über die Galerien-Übersicht schreiben, den zukünftigen Einstiegspunkt in Pic the Pic.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Auf den ersten Blick sieht unser Mock-up ziemlich simpel aus. Das ist es auch, aber bis dahin musste fleißig optimiert werden. Gute Usability ist das a und o einer Applikation. Unser Ziel ist es so wenig Elemente wie absolut nötig einzusetzen, damit die Bedienung so einfach wie möglich ist. Die Hauptnavigation z.B. besteht aus nur zwei Bereichen: Einem Link zur Galerien-Übersicht und einem Link zu den Einstellungen, wo u.a. Profil-Daten und Erscheinungsbild bearbeitet werden können.

Einstiegspunkt für Fotografen

Von der Galerien-Übersicht aus startet der Fotograf. Hier kann man die bereits bestehenden Galerien verwalten, aufrufen oder neue anlegen. Die Anzeige kann gefiltert und beliebig sortiert werden, wie z.B. nach den letzten Aktivitäten. Weiters lässt sich die Liste nach Stichworten durchsuchen. Zur schnellen Orientierung besitzt jede Galerie ein kleines Vorschaubild.

Der Galerien-Status

Je nachdem in welcher Phase der Workflows sich eine Galerie befindet, ist ihr ein gewisser Status zugewiesen. Legt man eine neue Galerie an, so kann man sie als Entwurf speichern oder auch gleich für den Kunden veröffentlichen. Hat der Kunde dann seine Auswahl getroffen, ist die Galerie auf „Beauftragt“ gesetzt. Ist das Projekt abgeschlossen, kann man die Galerie als „Beendet“ kennzeichnen.

Zum Abschluss noch ein paar Hintergrund-Details: Das Wording in diesem Entwurf ist noch temporär. Als Software zum Gestalten der Mock-ups verwenden wir Balsamiq Mockups. Wir sind neugierig auf euer Feedback, also zögert nicht mit Fragen, Anregungen und Kommentaren!

01.07.2010 von Michael Holzer
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Einfach Umständlich

Gestern hatten wir unser Teamshooting. Moritz hat fotografiert, an die 300 Aufnahmen, die es danach zu sichten galt. Ein guter Anlass die Anforderungen an ein Präsentations- und Auswahltool zu überprüfen.

Ein klassischer Weg im collaborativen Online-Workflow braucht eine Menge Arbeitschritte: Bilder auf die Dropbox hochladen, damit sie für alle verfügbar sind. Dafür braucht jeder einen Account bei Dropbox und muss ein kleines Stück Software installiert haben. Dann das Sichten der Bilder. Bei Serienaufnahmen, die sich nur marginal unterscheiden ist das anfangs gar nicht so einfach. Mir gehts dann immer so, als wenn ich im Supermarkt vor dem vollen Joghurt-Regal stehe. Neben einer guten Detailansicht der Fotos braucht es vor allem übersichtliche Galerieseiten und einfache Möglichkeiten für den Vergleich von Bildern.

Dann die Selektion der persönlichen Favoriten und Bekanntgabe von jedem Einzelnen via Basecamp-Mail an alle. Auch an dieser Stelle gibt es einen entscheidenden Gap, weil Kommentare und Infos vom eigentlichen Bild separiert werden, und alle beteiligten Personen nur Dateinamen kommunizieren. Eine visuelle Unterstützung fehlt. Die gemeinsame Entscheidung und finale Feinabstimmung haben wir letzlich in einer Skypekonferenz getroffen.

Das muss einfacher werden. Das wird einfacher! Versprochen. Bis dahin ein paar Outtakes von unserem Shooting.